…so würde ich sie gern handhaben, die Sache mit dem Zurückblicken.

Heute ist immerhin der 31. Dezember und ein Jahr liegt hinter mir, in das ich eigentlich nur ganz ganz kurz zurückschauen möchte, um dann lieber schnell den Blick wieder nach vorne zu richten. Nach vorne auf das, was mich in 2018 erwarten wird.

Kurz und schmerzlos war es nämlich ganz und gar nicht, dieses alte Jahr. Dieses 2017, von dem wir uns heute Nacht um 0 Uhr verabschieden werden. Es war, wie mein Trainer sagt, ein „Seuchenjahr“, in dem ich mehrmals wirklich kurz vor dem Verzweifeln stand, in dem ich so viel geweint habe und das sich heute anfühlt, als hätte es mindestens doppelt so lange gedauert als nur 365 Tage.

IMG_20170615_155013_922Denn natürlich gab es sie auch – die schönen Momente, die mir gezeigt haben, dass man nicht immer alles nur schwarz sehen darf, egal wie schwer das manchmal auch ist. In einem Lied von Mark Forster aus diesem Jahr heißt es: „Auch wenn’s grad nicht so läuft wie gewohnt, is‘ egal, es wird gut. Sowieso.“

Kurz und schmerzlos? Nein, das trifft es nicht wirklich, aber jede Sache hat doch immer ihre zwei Seiten. Denn genau dann, wenn es mal wieder so richtig mies es um mich bestellt war innerhalb der letzten 365 Tage, konnte ich immer auf eine gar nicht allzu kleine Menge an Menschen vertrauen, die an mich geglaubt haben. Und das ist das mit Abstand größte Geschenk, das man sich wünschen kann.
Wann, wenn nicht jetzt, wann, wenn nicht heute ist es an der Zeit, Danke zu sagen?

IMG_20171028_085338_411An erster Stelle gebührt dieser Dank natürlich meine Familie und meine Freunde. Euch brauche ich gar nicht zu sagen, wie es mir geht, weil ihr es mir an der Nasenspitze anseht. Mit euch kann ich lachen und weinen, bei euch bin ich zuhause.

An zweiter Stelle sind meine Trainer, mein Verein und das ganze Telis-Team, das hinter uns Athleten steht. Ihr sorgt dafür, dass Regensburg die beste Läuferheimat ist, die man sich wünschen kann.

Und weil aller guten Dinge drei sind, gilt der herzlichste Dank natürlich meinen Sponsoren und Unterstützern, ohne die es ganz sicher nicht so laufen würde, wie es dann eben doch auf einmal wieder läuft:

Mein Ausrüster, da ich seit diesem Jahr stolze ASICS-Athletin sein darf und mit jedem gelungenen Lauf in meinen Lieblingsschuhen noch ein Stückchen stolzer bin.

Die Deutsche Sporthilfe, die mir das Doppel-Leben mit Studium und Sport nicht nur erleichtert, sondern der ich in diesem Jahr auch ein paar sorgenfreie Sommertage am Comer See zu verdanken habe.

Das Team von Senseason, das vermutlich der stillste, aber gerade deshalb der mit Abstand schönste Partner an meiner Seite ist. Ihr beweist es immer wieder: In der Ruhe liegt die Kraft.

Apropos Kraft: Die Mädels und Jungs von Jumpers-Fitness haben auch in diesem Jahr nicht nur dafür gesorgt, dass ich an meiner größten Schwachstelle arbeiten konnte, sondern haben auch das Verletzungs-Rundum-Alternativtraining ermöglicht (und dabei immer aufs Neue meine Wasserflasche aufgefüllt, wenn sie während dem Radfahren mal wieder leer war).

Und last but not least: Die Larasch-Familie, die mir einfach immer stärker ans Herz wächst und ich mich unheimlich freue, im nächsten Jahr mit euch noch ein paar Schritte weiter zu gehen.
…Verzeihung, ich meine natürlich: Laufen!

Denn wir können die Zukunft leider nur am Horizont sehen. Der Blick ist noch ein bisschen getrübt, aber genau das macht es ja so spannend oder? Im neuen Jahr wird es so kommen, wie es kommt. Es geht im Leben nun mal nicht immer bergauf – warum sollte das also im Sport anders sein? Aber vor allem dann, wenn’s mal wieder an allen Ecken brennt, denke ich einfach ein bisschen an das Lied von Mark Forster:

Auch wenn’s grad nicht so läuft wie gewohnt. Is‘ egal, es wird gut. Sowieso.

Auch 2018. Kommt gut rüber in ein neues, gesundes, erfolgreiches und fröhliches Jahr!
Eure Franzi

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